Emotion, Spielfreude, Mannschaftsgeist - Willkommen beim Club!
Emotion, Spielfreude, Mannschaftsgeist - Willkommen beim Club!

Die männliche U20-Mannschaft der DJK Delbrück - mit 5 VBC-Spielern - sensationell westdeutscher Meister!

[13.04.2016] Am vergangenen Wochenende sicherte sich die männliche U20 der DJK Delbrück geradezu sensationell den Titel bei den westdeutschen Meisterschaften in Bonn - Röttgen. Das Trainer-Duo Benjamin Hunke und Dominik Kathöfer, seines Zeichens aktiver Leistungsträger in der Verbandsligamannschaft des VBC, versammelte vor der Saison talentierte junge Volleyballer aus den umliegenden Kreisen, um unter dem Dach der DJK ein konkurrenzfähiges Team auf die Beine zu stellen. Das Konzept ging auf, das Team steigerte sich im Verlauf der Saison kontinuierlich bis zum vorläufigen Höhepunkt in Röttgen. Die favorisierten Teams aus Bonn und Moers wurden in packenden Spielen im Halbfinale bzw. Finale beiseite geräumt. Somit qualifizierte man sich für die Deutsche Meisterschaft in Schwerin, welche im Mai stattfindet. Mit Sicherheit werden die Jungs das Bundesland NRW auch dort würdig vertreten.

 

Wir sind besonders stolz auf unsere Spieler Daniel Denk, Lars Wienhues, Fabian Albrecht, Kevin Böse und Julius Tölle, und wir gratulieren dem gesamten Spieler- und Betreuer-Team zu diesem großartigen Erfolg. Möge die DM weitere positive Überraschungen bereit halten!

Mission Titelverteidigung

Bezirks-Pokal

[13.04.2016] Es ist mal wieder so weit! Im fünften Jahr in Folge steht unsere Erste im Bezirks-Pokalfinale. Ausrichter ist der Detmolder TV, der Gegner ist, wie so oft zuvor, die Telekom Post SV Bielefeld. Wir treffen also auf bekannte Gegenwehr, welches naturgemäß Vor- als auch Nachteile mit sich bringen kann. Im Rückrundenspiel der nunmehr vergangenen Regionalligasaison konnte unsere 1. Mannschaft dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Der deutliche 3:0-Sieg in der Maspernhölle war zu keiner Zeit in Gefahr.

Achtung, Futter für das Phrasenschwein: Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze, so dass für eine erfolgreiche Titelverteidigung eine gute Tagesform und absolute Bereitschaft benötigt werden. Einige Spieler aus der zweiten Mannschaft unterstützen am Samstag dieses Unterfangen, unsere Trainerin Nicole hat vom Spielfeldrand also alle Möglichkeiten, den Spielverlauf positiv zu beeinflussen.

Dem Sieger der Partie winkt die Teilnahme am WVV-Pokal, an dem Teams aus ganz NRW bis hoch zur 2. Bundesliga teilnehmen. Im Anschluss an das Herrenfinale spielen auf der Damenseite ebenfalls ein Paderborner Team, der SV Blau-Weiss Sande aus der Oberliga gegen den gastgebenden Detmolder TV aus der Regionalliga.

 

Bezirks-Pokalfinale in Detmold


Wann: Samstag, 16.04.2016 ab 16:00 Uhr


Wo: Kreissporthalle, Wittekindstr. 1, 32760 Detmold (Bonhoeffer Berufskolleg)

VBC hat die Klasse fast sicher

Volleyball-Regionalliga

[10.03.2016] Dieser Sieg ist ein eminent wichtiger: Der VBC Paderborn gewinnt beim TVA Fischenich II mit 3:1 (25:22, 25:18, 22:25, 25:20) und rückt damit in der Volleyball-Regionalliga in der Tabelle vom vorletzten auf den sechsten Platz vor.


Am kommenden Wochenende können die Paderborner nun in aller Ruhe den direkten Klassenerhalt klarmachen, haben sie doch zwei Nachholspiele in eigener Halle zu absolvieren. Sie treffen dabei zunächst auf den Konkurrenten im Abstiegskampf, Telekom-Post SV Bielefeld, und danach auf den Spitzenreiter Moerser SC. Eine Woche später steht dann am 19./20. März der letzte Spieltag an.


Beim Turnverein Alpenglühn Fischenich II in Hürth gingen die Paderborner, bei denen Libero Pierre Kirchhoff wieder mitspielte, sehr konzentriert ins Spiel und schnell mit fünf Punkten in Front. Dieser Vorsprung wuchs zwischenzeitlich weiter an, nur in der Schlussphase kamen die Gastgeber näher heran, ohne das 1:0 für den VBC noch verhindern zu können.
Dank einer stabilen Annahme, konnten die Ostwestfalen ihr Spiel variabel aufbauen. So setzte sich der VBC auch im zweiten Durchgang nach dem 5:5 mittels einer Aufschlagserie entscheidend ab und kam zum klaren 2:0.


»Im dritten Satz lief die Partie plötzlich in die andere Richtung«, berichtete Paderborns Martin Steinbrück, dessen Einsatz zuvor wegen der Nachwirkungen einer Krankheit noch offen gewesen war. Fischenich setzte die Gäste nun mit Aufschlägen unter Druck und hatte damit Erfolg. Paderborn geriet früh in Rückstand, der zwar etwas verkürzt wurde, aber nicht mehr aufgeholt werden konnte. Somit hieß es nur noch 2:1 für die Gäste. »Vor dem Beginn des vierten Satzes war für uns klar: Wir wollen hier 3:1 gewinnen und damit die drei Punkte für den Klassenerhalt sichern«, sagte Steinbrück.


Gesagt, getan. Der VBC hielt sich souverän an diese Marschroute und dominierte den Durchgang. »Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, dadurch gewonnen und uns Luft im Abstiegskampf verschafft. Der Jubel war entsprechend groß«, berichtete Steinbrück. »Wir haben gegen Fischenich erneut bewiesen, dass wir das Potenzial für die Klasse haben. Der Fokus liegt jetzt auf dem ersten Nachholspiel am Samstag gegen Bielefeld. Bei einem Sieg sind wir aus dem Kampf um den Klassenerhalt raus und auch die Nummer 1 in Ostwestfalen«, sieht Steinbrück optimistisch einer positiven Entscheidung am kommenden Wochenende entgegen.

 

VBC: M. Kirchhoff, P. Kirchhoff, Albrecht, D. Schulz, Steinbrück, Vogelsang

 

Herren 2: Günstlinge des Chaos

BTW Bünde – VBC Paderborn 2

05.03.2016] Der multimediale Athlet organisiert sich ja fast selbstverständlich über elektronische Nachrichtenverteiler und er weiss diese Möglichkeit durchaus zu schätzen...nur manchmal möchte er seinem smarten Telefon erklären können, dass es hin und wieder klüger wäre, automatisch offline zu gehen. Üblicherweise kommt dieser Wunsch gegen Ende einer Saison auf, wenn es (begleitend zu anderen Ausfallerscheinungen) wenig Stunden vor Spielbeginn zu einer Diarrhoe von Kurzmitteilungen im mannschaftsinternen Postfach in beinahe dreistelliger Höhe kommt.

...WTF?!?! [Anmerkung des Schreiberlings]

 

Auf eine Erklärung der selbstinduzierten Irrungen und Wirrungen wird an dieser Stelle verzichtet. Der Club Dos machte sich nämlich letzten Endes mit einer kleinen, aber feinen Auslese an Sportfreunden auf, im schnuckeligen Bünde nach Punkten für den Klassenerhalt zu suchen. Und die lagen da tatsächlich rum.

 

Im Auftaktsatz knackten knackige Aufschläge den Annahmeriegel der heimischen Turner und wenn auf deren Seite des Netzes dann doch mal ein Spielaufbau stattfand, wurde ein Großteil der Angriffe in den Paderborner Block geklopft.

 

Der zweite Durchgang verlief deutlich enger. Beim VBC fand man sich vielleicht ein wenig zu toll, und Bünde konnte über weite Strecken sein einsatzfreudiges, unorthodoxes Spiel aufziehen und eine Führung etablieren. Die Gäste von der Pader mußten sich den Ausgleich zum Ende des Satzes hin mühselig erarbeiten, um dann einen denkbar knappen Vorsprung über die Ziellinie zu retten.

 

Nach schlechtem Start kippte bei der Heimmannschaft im letzten Abschnitt komplett die Stimmung, bei den Clubberern so gar nicht. Satz- und Spielgewinn wurden dadurch schnell zur Formsache. Hervorzuheben hier lediglich eine schöne Aufschlagserie von Aussenhacker Tobi.

 

#demmatthiseinböserblick

 

#eskannimmerpassierendassetwaspassiert

 

Es spielten: Bode, Denk, Heck, Heitkämper, Kathöfer, Multhaupt, Radtke und Rimrod

VBC steht im Finale

[25.02.2016]

Paderborn (ma). Volleyball-Regionalligist VBC Paderborn hat das Finale im Bezirkspokal erreicht. Gegner ist am 16. April Liga-Rivale Telekom Post SV Bielefeld.

 

In der zweiten Runde trafen die Paderborner zunächst auf Verbandsligist Telekom Post SV Bielefeld IV, der mit 3:0 geschlagen wurde. Dann ging es gegen den Regionalligisten 1. VC Minden. Gegen den geriet der VBC mit 0:2 ins Hintertreffen, bevor eine erfolgreiche Aufholjagd startete, die mit einem 3:2-Sieg gekrönt wurde. »Wir sind besonders wegen unserer starken Annahme immer besser geworden, während Minden einknickte«, sagte Trainerin Nicole Abelshausen. Paderborn glich zum 2:2 aus und holte sich mit 15:9 den Tiebreak und damit den Finaleinzug. »Bei uns stand ein Team auf dem Feld, dass sich feierte und zum Erfolg kam«, meinte Abelshausen. Dabei waren die Paderborner aufgrund Personalmangels erneut mit einer neuen Formation aufgelaufen. Spieler der zweiten und vierten Mannschaft halfen erfolgreich aus.

 

VBC: Trykacz, Albrecht, Vogelsang, Wolf, D. Schulz, Denk, P. Kirchhoff

Hoher Aufwand für nichts

Volleyball-Regionalliga: VBC unterliegt in Aachen klar mit 0:3

Paderborn (ma). Diese Fahrt hat sich nicht gelohnt. Volleyball-Regionalligist VBC Paderborn war gestern Morgen um 8 Uhr Richtung Aachen aufgebrochen, wurde dort mit 0:3 (13:25, 15.25, 22:25) beim Post-Telekom SV Aachen II abgefertigt und durfte die 250 Kilometer punktlos wieder zurückfahren.


»Das hat alles irgendwie nicht gepasst. Der frühe Termin, die kleine Halle, aber trotzdem haben wir uns die Niederlage selbst zuzuschreiben«, meinte Martin Steinbrück. Der war im Gegensatz zu den vergangenen Spielen von der Diagonalposition auf außen gerückt, dafür Fabian Albrecht auf die Diagonale. Julian Schmitz agierte als Zuspieler, musste aber oft weite Wege gehen, weil die Annahme der Paderborner, die ohne Libero auskommen mussten, keinen guten Tag erwischt hatte. »Dadurch waren wir im Angriff wenig durchschlagkräftig. Zudem haben wir über außen zu viele Fehler gemacht«, berichtete Steinbrück. Die Folge war, dass die Gastgeber gleich wegzogen.

 

Zum zweiten Satz stellten die Gäste, die wieder nur mit einem kleinen Kader angetreten waren, etwas um, das Grundproblem blieb aber die schlechte Annahme. So geriet der VBC erneut in Rückstand. Da die Aachener weiterhin stark abwehrten und ihr Block gut agierte, fanden die Paderborner um Kapitän Sebastian Hellwig kein Mittel, um sich durchzusetzen.

 

»Das hat sich auch im dritten Satz fortgesetzt. Immerhin konnten wir dann etwas aufholen und sind herangekommen, ehe sich Aachen II am Ende doch wieder durchsetzte«, sagte Steinbrück.

 

Der VBC rutschte durch diese Niederlage auf Rang acht ab und tritt am kommenden Samstag bei der viertplatzierten SG Mondorf an. VBC: Schmitz, Bennemann, Hellwig, Vogelsang, D. Schulz. Albrecht, Steinbrück

 

Herren 1 muss zum Auswärtsspiel nach Aachen

Eins ist sicher – ausschlafen können die Paderborner am Sonntag wohl nicht. Das Spiel im weit entfernten Aachen wurde zeitlich vorverlegt, neuer Spielbeginn ist um 12 Uhr.

 

Trotzdem gilt es für die Mannen vom VBC hellwach zu sein, so steht doch mal wieder ein wichtiges Spiel an. Durch den Sieg in Ratingen konnten sich die VBC-ler Luft im Tabellenkeller verschaffen.

 

Zum Jahreswechsel stehen die Clubberer auf Rang 5 mit 14 Zählern auf dem Konto. Drei der 14 Zähler wurden im Hinspiel gesammelt, wo der VBC die Gegner aus Aachen mit 3:1 bezwingen konnte. Der Gegner aus Aachen hingegen steht auf dem vorletzten 9. Platz – hat aber auch immerhin 12 Punkte.

 

Personell fahren die Paderborner relativ gut besetzt in entfernte Aachen. Das Zuspiel wird wieder Julian Schmitz in die Hand nehmen, Björn Foth und Marcel Kirchhoff werden nicht von der Partie sein. Auch Libero Pierre Kirchhoff wird nicht im VBC Dress auflaufen, er wird ersetzt von Henrik Bode, der beim ersten „Ausflug“ in die 1. Mannschaft schon zu überzeugen wusste.

 

Es gilt für die Mannen um Trainerin Nicole Abelshausen also an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuknüpfen und möglichst die maximale Punktausbeute aus Aachen mitzunehmen!

Herren 2: Zeugen der Bielefeldverschwoerung?

Post SV Bielefeld 4 – VBC Paderborn 2

[13.12.2015] Bemuehen wir mal zum Einstieg die Philosophie (fuer intellektuell Gelangweilte). Gibt es die Volleyballmannschaft Telekom Post SV Bielefeld 4 eigentlich?


Existiert die selbsternannte Metropole Bielefeld ueberhaupt? Ist es moeglich, einen wie auch immer gearteten Wettkampf auszutragen, wenn man Gegner und Spielort nicht als real anerkennt? Mutmasslich haette man es jedenfalls schwer, das entsprechende Aktivitaetsniveau fuer eine sportliche Auseinandersetzung abzurufen.

 

So muss man annehmen, dass sich der ein oder andere Clubberer auf dem Weg in die Leineweberstadt zu viele tiefgruendige Gedanken gemacht hatte. In Verkennung der Situation ueberliess man das Volleyballspielen naemlich zunaechst ausschliesslich den Bielefeldern, denen im Grunde solides Handwerk genuegte, um zuegig eine hohe Fuehrung aufzubauen und diese bis in die Schlussphase des ersten Satzes zu halten. Paderborn machte zwar in einem Anflug von spielerischer Praesenz noch einige Punkte gut, aber das 1:0 war nicht mehr abzuwenden.

 

Die Zweifel an der Wahrhaftigkeit des Umfeldes machten sich auch noch im zweiten Satz bemerkbar. Erneut fuehrte die Aneinanderreihung von individuellen Ausfallerscheinungen zu einem deutlichen Rueckstand. Die aufkommende, kaempferische Attituede reichte nicht aus, um das Satzergebnis nachhaltig zu beeinflussen. 2:0 fuer den Post SV.

 

Ab dem dritten Durchgang kam dann aber doch noch der westfaelische Realitaetssinn bei den Gaesten durch. Das Mass an Aufmerksamkeit musste und konnte gesteigert werden. Dem VBC gelang es zudem, die bis dahin extrem schwachen Quoten beim Aufschlag und im Angriff zu verbessern. Dadurch seines effektiven Schnellangriffs beraubt, produzierte der Gegner jetzt seinerseits reihenweise Fehler im Abschluss. Dummerweise zeigte sich der Club auch in dieser Phase nicht wirklich konsequent, aber das gluecklichere Ende bei einigen laengeren Ballwechseln sicherte den Anschluss zum 2:1.

 

Im vierten Abschnitt endlich vor Ort und im Geschehen angekommen, bestimmte Paderborn weitgehend das Spielgeschehen. Da die durchgefuehrten Substitutionen bei den Domstaedtern Positives bewirkt hatten, versuchte es auch Bielefeld mit den unterschiedlichsten personellen Konfigurationen. Ohne Erfolg. Satzausgleich 2:2.

 

Welche Umstaende im Entscheidungssatz dazu fuehrten, dass sich die Vorraussetzungen erneut ins Gegenteil verkehrten, liesse sich wohl wirklich nur mit einer Verschwoerungstheorie erklaeren. Die Clubberer wollten auf jeden Fall, aber konnten nur bedingt. Im Gegensatz zu Satz Nummer 3 fehlte es in entscheidenden Szenen ein bisschen an Fortune. Post hingegen erspielte sich nach und nach neues Selbstvertrauen und schloss die wichtigen Baelle erfolgreich ab. Am Ende 3:2 fuer die Stadt, die es nicht geben sollte.

 

“Natuerlich freuen sich die Bielefelder ueber den Sieg, aber dieses Spiel hat keine der beiden Mannschaften ernsthaft weitergebracht – weder spielerisch, noch tabellarisch.”

 

Zeigte sich Mittelangreifer Lars Wienhues nach Spielende leicht angesaeuert.

 

Es spielten: Bode, Denk, Heitkaemper, Kathoefer, Radtke, Rimrod, Trykacz, Wienhues und Zirkel

Herren 1 muss zum Spitzenreiter

Am Samstag spielen in Essen zwei große Namen der Volleyballszene gegeneinander – die heimischen Volleyballer vom VBC treffen auf die Zweitvertretung vom VV Humann Essen.

 

Nach den wichtigen Siegen gegen Hamm und Fischenich konnten sich die VBC-ler erstmal aus dem Tabellenkeller befreien.  Doch der Gegner aus Essen spielt bisher auch eine überragende Saison und steht kurz vor Abschluss der Hinrunde ungeschlagen an der Tabellenspitze.

 

Der VBC geht also als klarer Außenseiter ins Spiel. Trotzdem will man das Spiel nicht abschenken. Wenn man so spielt wie gegen Fischenich und Hamm hält Trainerin Nicole Abelshausen eine Überraschung durchaus für möglich.

 

Personell sieht es hingegen nicht so rosig aus : Libero Pierre Kirchhoff wird länger ausfallen. Auch hinter den Einsätzen von Artur Schulz, Björn Foth und Vitali Gerner stehen noch Fragezeichen.

 

Es gilt also : Noch mehr kämpfen und alles geben, vielleicht nimmt man dann auch etwas Zählbares mit!

Herren 1 : Souveränes 3:0 gegen TVA Fischenich 2

Am Sonntag fand ein ganz wichtiges Spiel für die heimischen Volleyballer in der Maspernhalle statt – zu Gast war die Zweitvertretung vom TVA Fischenich. Die Gäste hatten zuletzt für Furore gesorgt, als sie sowohl Moers, als auch Minden mit 3:1 besiegen konnten.

 

Die Paderborner waren also gewarnt.

 

Da Außenangreifer Dennis Schulz verhindert war und Vitali Gerner nach 4 Wochen Pause auch noch nicht bei 100% war, rückte der etatmäßige Diagonalangreifer Martin Steinbrück auf die Außenposition.
Jugendspieler Fabian Albrecht begann dafür auf der Diagonalposition. Ein neues Gesicht gab es zudem auf der Libero Position- Hendrik Bode, eigentlich Libero in der 2. Mannschaft ersetzte den verletzten Pierre Kirchhoff.

 

Durch die vielen Umstellungen kam es zu Beginn der Partie zu einigen Unklarheiten. Aber die Gäste aus Fischenich konnten das nicht ausnutzen, sodass der VB auf 16:12 wegziehen konnte.

 

Doof nur, wenn man dann einen Aufstellungsfehler hat und es plötzlich nur noch 13:12 steht.

 

Doch die Mannen um Kapitän Sebastian Hellwig ließen sich nicht beirren und stellten recht schnell den alten Zwischenstand wieder her.
Danach folgten einige Satzbälle, die alle nicht verwertet werden konnten.
Ein Netzfehler der Gäste besiegelte dann den 1. Satz für den VBC.

 

Im zweiten Satz das gleiche Bild – der VBC spielte sehr souverän und variabel auf und bot den gut 50 Zuschauern ein gutes Spiel. Einer stabilen Annahme rund um den bärenstarken Libero Hendrik Bode war es zu verdanken, dass Zuspieler Marcel Kirchhoff das Spiel variabel gestalten konnte und immer wieder Einerblock Situationen für seine Angreifer schaffen konnte – die diese auch nutzten.
Folgerichtig ging auch der zweite Satz an den VBC.

 

Im dritten Durchgang machten dann die Gäste sehr viele Eigenfehler, was dem Club in die Karten spielte. Julian Schmitz erhielt im letzten Durchgang des Spiels nochmal Einsatzzeiten und führte seine Mannen letztendlich zu einem souveränen 3:0 Sieg.

 

Für den Club geht es jetzt weiter in Richtung Essen zum ungeschlagenen Spitzenreiter.
Können die Mannen um Trainerin Nicole Abelshausen jedoch an die guten Leistungen der letzten drei Spiele anknüpfen ist eine Überraschung durchaus im Bereich des Möglichen !

 

Es spielten  : Kirchhoff, Vogelsang, Bennemann, Hellwig, Wienhues, Heitkämper (der es nur beim Einschlagen krachen lies ), Bode, Gerner, Albrecht, Steinbrück, Schmitz

Herren 2: Ordem e Progresso

VBC Paderborn 2 – BTW Bünde

[29.11.2015] Ein Sonntagsspiel ist nicht selten eine Minusveranstaltung, die ganz eigenen Regeln folgt. Irgendwie verkürzt sich das Wochenende – gefühlt jedenfalls. Die Folge von Belastung und Erholung verändert sich und das stört den Rhythmus der Athleten teilweise empfindlich. Quälend lange Auswärtsfahrten über die von kaffeesüchtigen Bienenstich-Zombies verstopften Bundesstraßen der Region verstärken diesen Effekt noch.


Kommt es dann darüber hinaus zu einem sportlichen Negativerlebnis, bleibt meist nur wenig Zeit zur Reflexion und Entspannung, da die neue Woche bereits vor der Tür steht. Naja, zum Glück haben diese Ausführungen ja rein gar nichts mit dem Sonntagsspiel zu tun, das die zweiten Herren am 1. Advent gewonnen haben.

 

Der Schwerpunkt in der vorangegangenen Trainingswoche lag auf den Defensivhandlungen Annahme und Abwehr. Es ging um Positionsspiel und Transition (Sportlerdeutsch für den Übergang von einer Aufgabe zur nächsten), um Präzision und um Einsatzbereitschaft. Man kann sagen, dass schon der erste Satz eine befriedigende Übertragsleistung darstellte. Zwar hatten sich die Gäste aus Bünde ambitioniert warmgespielt, aber das Paderborner Spiel überzeugte durch eine klarer definierte Linie und Grundordnung (Ordem). Eine knappe Führung konnte bis zum Satzgewinn ohne wesentliche Wackler gehalten werden.

Den zweiten Abschnitt begann der Gegner aggressiv und mit dieser kämpferischen Attitüde wurden dem Club alle längeren Ballwechsel abgenommen. Zur Satzmitte im Hintertreffen fanden die Hausherren aber zurück zu ihrer spielerischen Klarheit. Langsam aber stetig wurde der Punkterückstand aufgearbeitet. Durch plazierte Aufschläge zum Ende hin gelang es, die Führung zu übernehmen und den Satz einzutüten.

 

Im Schlußdurchgang war beim BTW ein gewisser struktureller Schaden festzustellen. Kaum eine Aktion wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Clubberer erkannten darin eine vorweihnachtliche Geste, die es zu würdigen galt. Man ging entschlossen zur Sache, die Abteilung Attacke zeigte sich von ihrer besten Seite, und bei einem komfortablen Vorsprung von 6 Punkten wähnte man sich schon als Gewinner. Ein sehenswerter Angriffsschlag über die Diagonalposition von Nachwuchstalent und Publikumsliebling, Caspar Finke, sollte eigentlich den Endspurt einläuten, aber Paderborn gestattete sich dann doch noch die obligatorische mentale Auszeit der Begegnung. Auf dem Weg ins Ziel ließ man 2 Matchbälle ungenutzt, es wurde ein wenig gezittert, doch schlußendlich wurde eine gute Leistung mit dem ersten 3:0 Erfolg der laufenden Saison belohnt.

 

„Die Arbeit der letzten Tage und Wochen zahlt sich langsam aus. Wir machen spielerisch definitiv Fortschritte (Progresso).“ So Abwehrchef Henrik Bode nach dem Spiel.

 

Es spielten: Bode, Denk, Finke, Heitkämper, Kathöfer, Multhaupt, Radtke, Rimrod, Trykacz, Wienhues und Zirkel

»Gute Teamleistung« Volleyball-Regionalliga: VBC schlägt Schlusslicht Hamm

[28.11.2015] Paderborn (ma). Der VBC Paderborn hat am siebten Spieltag der Volleyball-Regionalliga den dritten Sieg gefeiert. Beim punktlosen Schlusslicht SSV Hamm gewann der VBC mit 3:1 (25:17, 25:14, 27:29, 25:15). »Das war eine gute Teamleistung und bis auf den vierten Satz auch eine souveräne Vorstellung«, meinte Paderborns Martin Steinbrück. Die Aufgabe für den VBC war klar: dem Tabellenletzten alle drei Punkte abnehmen. Bis zum 6:6 lagen beide Mannschaften in einer zerfahrenen Startphase gleichauf, dann setzten sich die Gäste bis auf 20:12 ab. Dieser Zwischenspurt entschied den Satz. Druckvolle Aufschläge und starke Blockarbeit auf den Außenpositonen – damit dominierte der VBC auch den zweiten Durchgang. Über 12:4 ging es zu einem sicheren 2:0 und ein 3:0-Sieg schien schon in trockenen Tüchern, als Paderborn sich nach einer 18:12-Führung beim Stand von 24:19 fünf Matchbälle herausgeholt hatte. Diese wurden aber allesamt vergeben. »Da waren wir etwas nervös und haben es nicht geschafft, aus der eigenen Annahme heraus den nötigen Punkt zu machen«, berichtete Steinbrück. Der Satz ging schließlich an Hamm. Zum vierten Satz stellte der VBC um und den starken Mittelangreifer des SSV kalt. Beim 12:3-Zwischenstand war die Partie entschieden.

 

VBC: Schmitz, Bennemann, Hellwig, Hangebrauk, P. Kirchhoff, M. Kirchhoff, Vogelsang, Steinbrück, D. Schulz, Wienhues, Albrecht

Herren 2: „Was nicht umstritten ist, ist auch nicht sonderlich interessant.“

Gütersloher TV 2 – VBC Paderborn 2

[21.11.2015] Club 2 auswärst in Gütersloh – schon wieder. Ar... abgefroren – schon wieder. Trotzdem gewonnen – schon wieder. Aber alles schön der Reihe nach.

 

Bereits im Jahre 2002 wurde eine neue Heizverordnung für Schulen und Sporthallen verabschiedet. Daraus geht hervor, dass in den genannten Einrichtungen unabhängig von Energiesparprojekten eine Raumtemperatur von 19-20 Grad Celsius gewährleistet sein muß. Besagter Beschluß wird von der DIN 18 032 flankiert. Die enthaltenen Richtlinien zum Bau und Betrieb von Turnhallen bestätigen die aufgeführten Auslegungswerte, bei denen es sich unmißverständlich um Plustemperaturen handelt. Aufruf an alle quasi verantwortlichen Personen: Regelt das!

 

Glücklicherweise hatte Paderborn unter der Woche neue Aufwärmbekleidung erhalten, und der offensichtliche Vorteil beim Material machte sich dann auch gleich zu Beginn des Spiels bemerkbar. Die Gäste erreichten wesentlich früher die gewünschte Betriebstemperatur und erspielten sich mit wiederholten Kurzserien beim Aufschlag eine komfortable Führung, die letztlich den Satzgewinn garantierte. Auf der Zielgeraden unterliefen leider mal wieder ungezwungene Patzer beim Abschluß, die den Punktestand ein wenig verzerrten.

 

Die Turner aus Gütersloh hatten auch im zweiten Satz Mühe, warme Gedanken in zählbare Aktionen auf dem Feld umzuwandeln. Diesen Umstand nahm der VBC dankend an, hielt die Konzentration hoch und zeigte ein weitgehend fehlerfreies Offensivspiel. Das 15:25 für den Club zu diesem Zeitpunkt in seiner Deutlichkeit vollkommen angemessen.

 

„Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man dem Ziele kommt.“

 

Naja, aber im Vorfeld hatte ein Paderborner Spieler verkündet, dass sich seine etwas seltener gewordenen Ausflüge in die Welt des Sports nicht nur qualitativ sondern bitteschön auch quantitativ  zu lohnen hätten. Seine Mannschaft erhörte ihn und stellte für die Dauer des dritten Durchgangs den eigenen Aufschlag und Spielaufbau weitgehend ein.

 

Im vierten Abschnitt gelang es nur bedingt, das einfach gestrickte, taktische Konzept der Gastgeber zu stören. Der Ball ging im Regelfall zu deren Routinier Guido Große Banholt, den die Clubberer nicht effektiv genug verteidigen konnten. So mußte man einen zweiten Satzverlust und somit den Ausgleich hinnehmen.

 

„Du mußt herrschen und gewinnen, oder dienen und verlieren, leiden oder triumphieren, Amboß oder Hammer sein.“

 

Der Tie-Break der Partie hatte dann auf beiden Seiten des Courts wieder Ähnlichkeit mit solidem Volleyball. Die feinsinnigen Freunde des Spiels wären zwar nicht unbedingt auf ihre Kosten gekommen, aber zumindest diejenigen, die einen spannenden Wettkampf zu schätzen wissen.Seitenwechsel bei Paderborner Vorteil, Ausgleich GTV, kurz darauf knapper Vorsprung für die Hausherren. Dank vehementer Gegenwehr ein weiterer Führungswechsel. 13:14 Matchball VBC, Aufschlag- und Folgefehler, 15:14. Doch keine Spur von Resignation, zwei monströse Blocks und präsidiale Jubelarien später, unterläuft den davon offenbar schwer beeindruckten Güterslohern der alles entscheidende Eigenfehler. Mit 15:17 erkämpfen die zweiten Herren 2 Punkte im Eispalast der Region.

 

„Denn, was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen.“

 

Es spielten: Bode, Denk, Heck, Heitkämper, Kathöfer, Radtke, Rimrod und Wienhues

 

(Wer die Quelle der Zitate errät, gewinnt 12 Eintrittskarten für das nächste Heimspiel!)

Herren 1: 0:3 Niederlage gegen Moers

Im Block : Martin Steinbrück und Sebastian Hellwig

Wieder keine Punkte für den VBC – dabei sieht das 0:3 auf dem Papier deutlicher aus, als der Spielverlauf war.

Im ersten Satz begann Trainerin Nicole Abelshausen in gewohnter Formation – auf den Außenpositionen agierten Dennis Schulz und Dennis Vogelsang, der Mittelblock wurden von den erfahrenen Jens Bennemann und „Seppo“ Hellwig gebildet. Auf der Diagonalposition begann wie gewohnt Martin Steinbrück. Nach längerer Verletzungspause nahm Björn Foth die Zügel im Zuspiel wieder in die Hand.

Der erste Satz begann auf Paderborner Seite sehr schleppend. Oft gelang es nicht, sich im Angriff gegen den gut stehenden Moerser Block durchzusetzen. Außerdem fanden die VBC-ler zu Beginn des Spiels kein Mittel gegen den gut aufgelegten Diagonalangreifer des MSC.

So erspielten sich die Mannen aus Moers einen Vorsprung, der bis zum Ende des Satzes gehalten werden konnte. Die Paderborner wachten erst zu spät auf, schufen sich aber mit einer energischen Leistung zum Ende des Satzes eine gute Basis für den zweiten Satz.

 

Jedem Spieler im VBC Dress war klar, dass man mehr kämpfen musste, um den großen Favorit aus Moers ein Bein stellen zu können.
 

Im zweiten Durchgang des Spiels spielten die Paderborner konzentrierter. Der Satz war auf beiden Seiten sehr umkämpft und das Spiel nahm mit zunehmender Dauer auch an Niveau zu. Jedoch gelang es nicht, beim 24 : 23 und beim 25 : 24 einen Satzball zu verwerten. So kam es wie es kommen musste : Erneut brachte der starke Diagonalangreifer der Moerser einen Ball im Feld der Paderborner unter und der Satz ging mit 28:26 an Moers.
 

Nicht wenige in der Halle waren von dem Spiel angetan : Auf der einen Seite die Heimmannschaft aus Moers, die über eine umheimliche Qualität und Breite im Kader verfügt, auf der anderen Seite eine junge Mannschaft aus Paderborn, die es schaffte durch eine kämpferische Teamleistung den großen Favorit ein ums andere mal vor Schwierigkeiten zu stellen.

Der dritte Satz ähnelte stark dem zweitem. Beide Teams machten zu Beginn relativ viele Eigenfehler und hielten ihren Side – Out stabil. Zur Mitte des Satzes wechselte Trainerin  Nicole Abelshausen auf der Zuspielposition : Julian Schmitz kam für Björn Foth in die Partie.
Der unermüdliche Kampf der Paderborner wurde auch kurzzeitig belohnt : Beim Stand vom 24:23 gab es erneut Satzball für die Paderstädter. Jedoch konnte dieser erneut nicht verwandelt werden. Nach zwei Eigenfehler im K1 ging auch der dritte Satz hauchdünn 26:24 nach Moers.

Was jedoch deutlich auf Paderborner Seite zu erkennen war, dass dieses mal eine geschlossene Teamleistung erbracht wurden konnte. Auch bei Rückständen hielt das Team zusammen und zeigte eine durchaus couragierte Leistung.

Wenn diese Leistung beigehalten werden kann, sollten beim nächsten Spiel in Hamm die nächsten drei Punkte eingefahren werden.

 

Wer noch ein paar Impressionen aus dem „Volleyballtempel“ in Moers haben will, findet ein paar Bilder unter folgendem Link :

http://www.moerser-sportclub.de/volleyball/photogalerie/herren-saison-2014-2016/2011-regionalliga-moers-vs-paderborn.html

Es spielten : Foth, Schulz, Schmitz, Hangebrauk, Hellwig, Bennemann, Steinbrück, Vogelsang, Kirchhoff

Herren 2: Schrittmacher defekt, Zustand des Patienten kritisch

TSC Münster 2 – VBC Paderborn 2

[15.11.2015] Die Verwendung von bildhafter Sprache wird empfohlen, um Verständnis zu fördern und Ermüdungserscheinungen beim Zuhörer/Leser zu vermeiden (Nicht umsonst lautet ein altes chinesisches Sprichwort: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte."). In diesem Sinne heute ein ökonomisch wertvoller Spielbericht.

 

Der Gasfuß wog wohl noch schwer von der Anfahrt, denn Paderborn trat das Pedal von Beginn an mächtig durch. Durch gefährliche Aufschläge und temporeiche Angriffe wurde in kürzester Zeit eine Führung von rund 5 Punkten herausgespielt. Ein Einbruch des Adrenalinspiegels war wohl dafür verantwortlich, dass der erste Satz trotzdem verloren ging. Oder es lag an einer Serie von schlechten Annahmen.

 

Zweiter Versuch. Der Club erhöhte wieder die Schlagzahl, zog davon und fiel erneut in ein spielerisches Loch. Es mußte personell reagiert werden. In veränderter Konfiguration konnte der Vorteil der Gievenbecker egalisiert werden, und dem auffälligsten Spieler der Partie war es vorbehalten, den Satz für den VBC zu sichern. Nach einem längeren Ballwechsel fand Achim Zirkel im Außenangriff  zum wiederholten Male die Lücke im gegnerischen Block.

 

Im dritten Abschnitt blieb der frühe Ansturm der Domstädter aus. Insgesamt verlor das Spiel ein wenig an Dynamik, und das zu diesem Zeitpunkt eher zähe Ringen um den Satzgewinn konnte Münster letztlich für sich entscheiden. Ausschlaggebend dafür war interessanterweise auch die Einzelleistung eines Spielers auf der Position 4.

 

Der nächste Satz wurde zur Abwechslung wieder im Overdrive gestartet mit dem Club am Steuer. Bei sicherem Spielaufbau konnten zahlreiche Angriffe in das Gievenbecker Feld geklopft werden, und das Stimmungsbarometer erreichte seinen Höchststand. Begünstigt wurde dies allerdings durch zahlreiche gegenerische Aufschlagfehler und Abstimmungsschwierigkeiten. Konsequenz: Satzausgleich und Momentum auf Paderborner Seite.

 

Da die gastgebenden Münsterländer ihre Konzentration ziemlich schnell wiederfanden und die Clubberer die Drehzahl aus dem Vorsatz nicht ganz halten konnten, entwickelte sich ein vollkommen offenes Finale. Bei 8:7 für den TSC gab es den Seitenwechsel. Es blieb bis zum Schluß knapp, es wurde gekämpft, aber irgendwie fehlte es dann doch an Entschlossenheit und vielleicht an Glück, um mehr als den Trostpunkt einzutüten.

 

Sollte jemand ein medizinisch geprägtes Bild bei der Berichterstattung erwartet oder bevorzugt haben, so möge er die Begriffe Schrittmacher oder Pacemaker nachschlagen und mal darüber nachdenken, warum die Überschrift rein hypothetisch Sinn macht.

 

Es spielten: Bode, Denk, Heck, Heitkämper, Kathöfer, Multhaupt, Radtke,  und Zirkel

Herren  1 verliert 1:3 gegen den VC Minden

[05.11.2015] Die Vorzeichen vor dem Heimspiel in der Halle des Goerdeler Gymnasiums standen schlecht: Neben Dennis Vogelsang, Pierre Kirchhoff, Niklas Hangebrauk fiel auch Julian Schmitz aus. Hinzu kamen die angeschlagenen Björn Foth und Martin Steinbrück. Auch Zuspieler Marcel Kirchhoff konnte unter der Woche nicht trainieren – sprang aber für die Mannschaft in die Bresche und übernahm die Zügel im Zuspiel.


Im ersten Satz spielte man zwar in gewohnter Formation, jedoch fehlte an einigen Stellen die Konzentration. Die von Trainerin Nicole Abelshausen vorgegebene Taktik konnte vor allem im Feldabwehr-Bereich nicht umgesetzt werden. Auch Diagonalangreifer Martin Steinbrück merkte man deutlich an, dass er die letzten zwei Wochen nicht trainieren konnte.
Vor allem im Außenangriff fehlte dem VBC der nötige Druck. So wurde der Großteil der Angriffe von der starken Defensive der Mindener abgewehrt.  Am Ende gewann Minden den 1. Satz ohne wirkliche Spannung mit 25:20.


Im zweiten Satz agierten die VBC-Ler dann besser. Zur Mitte des Satzes erhielt Fabian Albrecht Spielanteile auf der Diagonalposition. Dadurch kam mehr Druck in den Paderborner Angriff. Durch erfolgreiche Block – Aktionen konnte man zudem auch wichtige Punkte sammeln. Am Ende des Satzes hatten dann schlussendlich die Paderborner mit 27:25 die Oberhand.

 

Der dritte und vierte Satz war auf beiden Seiten sehr umkämpft, jedoch merkte man deutlich, dass die Männer aus Minden einen Tick heißer auf den Sieg waren, als die Spieler auf Seiten des VBC. So kam was, kamen musste – Minden musste nicht gut spielen, um die nötigen Punkte zu machen und am Ende standen die Spieler des VBCs erneut mit leeren Händen da. Dabei hätte man dieses Spiel nicht verlieren müssen – jedoch gelang es zu keinem Zeitpunkt das vorhandene Potenzial abzurufen.

 

Am Ende steht also die 3. Saisonniederlage zu Buche. Schaut man auf die Tabelle ist das keinesfalls ein Beinbruch – der VBC befindet sich immer noch auf Platz 6 und spielt noch gegen den SSV Hamm (punktlos Letzter) und den TVA Fischenich ll (Vorletzter).

 

Herren 2: Achterbahnfahren im Dunkeln

VBC Paderborn 2 – SC DJK Everswinkel

[30.10.2015] Manchmal fällt es schwer, bestimmte Situationen ganzheitlich zu erfassen und Erklärungsversuche zu formulieren. Das gilt für das Leben im Allgemeinen und natürlich für den Sport im Speziellen. Vor dem dritten Heimspiel für die Zweitvertretung vom Club an der Pader war die Sachlage eigentlich klar. Die Gastmannschaft -quasi direkt aus der letztjährigen Oberliga angereist, mit reichlich Pluspunkten im Gepäck und der Ambition, wieder am Ausgangspunkt anzukommen- betrat die Sporthalle im Goerdeler Gymnasium mit der gewissen Zuversicht, die einem nominellen Favoriten nunmal anhaftet und einem unübersehbaren Längenvorteil. Die Grundidee auf Paderborner Seite sah vor, sich als kleiner, gemeiner Spielverderber zu präsentieren, frei nach David gegen Goliath.Viel Bewegung am defensiven Ende und viel Mut bei der Abteilung Attacke sollten die Riesen zu Fall bringen...

Sollten. Denn der erste Satz hatte den Plan nicht verstanden. Everswinkel bestach früh mit hoher taktischer Disziplin. Platziert geschlagener Service, stets gut positionierter und hoher Block sowie klug gespielte Angriffe bereiteten den Hausherren große Schwierigkeiten. Erster Paß wackelig, zweiter Paß unpräzise und am Netz verunsichert. So lautete das Zwischenfazit. Der Satzverlust für die Domstädter somit nur Formsache. Im Grunde war soweit nichts vollkommen unerwartetes passiert, aber die Art und Weise des eigenen Auftretens hatte zu diesem Zeitpunkt kein erwähnenswertes Niveau.

Im zweiten Durchgang begann sich der Nebel in den Köpfen der VBC-Spieler langsam zu lichten und der Blick auf den letzte Woche gefundenen Weg zum Erfolg wurde ein wenig freier. Nach und nach stabilisierte sich der Spielaufbau, wodurch es dem eingewechselten Achim Zirkel möglich wurde, das Zuspiel variabler aufzuziehen und seine Angreifer besser in Szene zu setzen. Trotzdem sah man sich nach engem Verlauf mit einem 22:24 konfrontiert, doch eine Aufschlagserie in Zusammenarbeit mit einem aufmerksamen Block verwandelte diesen Rückstand in einen 26:24 Satzgewinn.

Abschnitt Nummer 3 wurde zu einer Demonstration dessen, was möglich ist, wenn der Club ins Rollen kommt. Durch couragiertes Auftreten und fehlerarmes Spiel wurde der Gegner über weite Strecken kontrolliert. In der Welt der amerikanischen Sportliteratur wird häufig der Begriff „flow“ verwendet, ein Zustand, in dem alle Aktionen der Handelnden scheinbar fliessend ineinander übergehen und zielgerichtet und beinahe unausweichlich zu einem positiven Gesamtergebnis führen. Hätte man sich die Frage stellen sollen, ob es vom Prinzip her schwerer sein mag, das beschriebene Phänomen zu erzeugen oder es tatsächlich aufrecht zu erhalten? Die Antwort ließ jedenfalls nicht lange auf sich warten.

Mit der Satzführung im Rücken gab sich Paderborn ein wenig überheblich. Die Annahmequalität verschlechterte sich erneut, und die Angreifer gingen zudem sorglos mit ihren Chancen um. Everswinkel sammelte Punkt um Punkt, ohne ernsthaft zusätzliche Energie zu investieren. Erneuter Satzausgleich. Fluß ausgetrocknet.

Tie-Break, Entscheidungssatz, großes Finale. Der Club wollte, der Club kämpfte, aber der Club fand die Lösung nicht. Es konnte kein Break erzwungen werden, da der Gegner in den wichtigen Spielsituationen schlicht souveräner agierte. Bei der Verabschiedung wurde deutlich, dass man sich zwar durchaus Respekt verdient hatte...mehr aber auch nicht.

 

Um der Einleitung gerecht zu werden, abschliessend noch eine analytische Zusammenfassung: In einem von der Papierform her wenig aussichtsreichen Spiel wäre wohl mehr drin gewesen als ein Trostpunkt. Das ist mal sicher. Leider steht aber auch fest, die erheblichen Formschwankungen im bisherigen Saisonverlauf bedeuten, dass die Herren 2 immer noch einen Findungsprozeß durchlaufen. In den nächsten Einheiten gilt es deshalb, das eigene Selbstbild zu hinterfragen, um die richtigen und unabdingbaren Entwicklungsschritte nehmen zu können. Denn am 15. November geht die wilde Fahrt in Gievenbeck weiter.

 

Es spielten: Bode, Denk, Heitkämper, Kathöfer, Multhaupt, Radtke, Schneemann, Wienhues und Zirkel

Herren 2: Ursache und Wirkung

Gütersloher TV 1 – VBC Paderborn 2

[27.10.2015] Die Überschrift für diesen Spielbericht mag so manchen Leser eher an Natur- oder gar Geisteswissenschaften denken lassen, sie steht in diesem Fall aber sinnbildlich für einfache sportliche Prinzipien. Die Bedingung -also eine besondere Art der Ursache- für das Eintreten des ersten Saisonsieges -und damit der Wirkung- war eine gute spielerische Leistung der zweiten Herren auswärts in Gütersloh. Der Umstand, dass der Trainingsbetrieb während der Herbstferien fast vollständig zum Erliegen gekommen war, ließ sich der Mannschaft kaum anzumerken. Eine anfängliche Verunsicherung beim Einspielen mußte man eher an den eisigen Temperaturen und stark verschmutzten Spielflächen im Schulzentrum Ost festmachen. Der VBC begann das Spiel abwartend, aber konzentriert. Während die Gastgeber bemüht waren, früh offensiven Druck zu erzeugen, zeigte Paderborn aus sicherer Annahme heraus grundsolides Sideout-Spiel. Zwar gelang es keinem der Teams, sich deutlich abzusetzen, aber der Club nutzte den Verlauf des ersten Satzes, um den Spielaufbau immer weiter zu optimieren und um den Schnellangriff über die Mittelpositionen zu etablieren. Ein entscheidender Faktor für den knappen Satzgewinn und für den weiteren Spielverlauf.

-Ursache und Wirkung-
Im folgenden Durchgang leistete man sich nach einem furiosen Start mit 6 Punkten Führung einige verhängnisvolle Aussetzer. Getragen von seinem Hauptangreifer und bestem Aufschläger verwandelte der GTV den anfänglichen Rückstand in ein überdeutliches 25:19.

-Ursache und Wirkung-
Mit Beginn des dritten Satzes sollte sich dann die Taktik, die Mitte zu forcieren, langsam bezahlt machen. Libero Henrik Bode organisierte seinen Annahmeriegel so, dass im Angriff erstes Tempo gespielt oder glaubwürdig angetäuscht werden konnte. Dadurch wurden immer häufiger Löcher in den gegnerischen Block gerissen, und die Angreifer auf den Außenpositionen nutzten diese für hochprozentige Abschlüsse. In der Konsequenz erspielte man sich so die erneute Satzführung.

-Ursache und ...-
Der letzte Abschnitt ähnelte dem vorangegangenen. Gütersloh wehrte sich zwar nach Kräften, aber Paderborn war an diesem Tag die stabilere Einheit. Im Gegensatz zu den letzten Spielen ließen sich die Clubberer durch knappe Spielstände nicht verunsichern, das eigene Konzept konnte aufrecht erhalten werden und somit aus eigener Kraft der Erfolg erzwungen werden.

-...-
Bei aller Freude in der Kabine über den ersten 3er relativierte Diagonalspieler Peter Summerauer noch vor Ort: „Sicher gibt uns dieser Sieg nach dem vollkommen mißglückten Saisonstart ein wenig Aufwind, aber wir sollten uns bewußt machen, dass wir auf lange Sicht etwas mehr investieren müssen, um die Leistung des heutigen Tages wiederholen oder vielleicht sogar übertreffen zu können.“

 

Es spielten: Bode, Denk, Heitkämper, Kathöfer, Multhaupt, Radtke, Rimrod, Summerauer und Wienhues

 

Postscriptum: Club 2 sendet Genesungswünsche an den verletzten Matthias Trykacz!!

Herren 1: Licht und Schatten beim Auswärtsspiel in Bielefeld

[26.10.2015] Eine durchaus unnötige 3:1 Niederlage mussten die Mannen von Trainerin Nicole Abelshausen hinnehmen – und das auch noch beim Lokalrivalen Bielefeld. Doch anfangs sah alles komplett anders aus. Bis auf den angeschlagenen Diagonalangreifer Martin Steinbrück ging man unverändert wie im letzten Liga Spiel gegen Aachen zu Werke.

 

Ersetzt wurde Steinbrück von Fabian Albrecht, der vor allem in der Anfangsphase der Partie positive Akzente setzen konnte. Gleich zu Beginn gingen die VBC-ler konzentriert zu Werke. Nicht nur die Leistung, sondern auch die Stimmung auf und neben dem Feld waren derbywürdig. Libero Artur Schulz organisierte die Annahme, die nahezu jeden Ball perfekt zu Zuspieler Marcel Kirchhoff brachte. Fast jede Angriffschance wurde genutzt und nicht wenige wunderten sich, wie souverän der VBC aufspielte. Gegner Bielefeld wurde quasi überrollt und kam mit dem 25:15 noch durchaus glimpflich davon.

 

Was aber danach folgte hatte wenig mit den Ansprüchen der Paderborner Volleyballer zu tun. Bis zum Stand von 13:13 war der 2. Satz komplett offen. Bielefeld schlug besser auf, der VBC musste den Annahmeriegel immer wieder umstellen. Dadurch kam Unruhe ins Spiel der Abelshausen Sechs. Diese Unruhe zog sich wie ein roter Faden durch den weiteren Spielverlauf. Bielefeld agierte zwar aggressiver, jedoch keinesfalls bedeutend besser als die Paderborner. Wurde mal ein Ball in der Abwehr erkämpft, machte der Block einen Netzfehler. Kam mal eine Annahme, wurde der 2. Ball nicht gut genug zugespielt. Bei gutem Zuspiel nutzten die Angreifer ihre teilweise blockfreien (!) Angriffsgelegenheiten nicht.

 

So gingen die Sätze zwei, drei und vier relativ sang und klanglos nach Bielefeld und am Ende fragte sich wohl jeder Spieler im VBC Dress, was man denn da eigentlich in den letzten Sätzen fabriziert hatte. Gegner Bielefeld musste kein gutes Spiel abliefern, um das Spiel zu gewinnen. Am Ende geht der 3:1 Erfolg jedoch auch in Ordnung, weil auf den Seiten der Paderborner einfach viel zu viele Eigenfehler gemacht wurden.

 

Jetzt heißt es : Mund abwischen,weitermachen! Denn am Samstag wartet schon der Tabellenprimus aus Minden, gegen den der VBC dann in eigener Halle frei aufspielen kann!

 

VBC 1 : P. Kirhhoff, M. Kirchhoff, Vogelsang, Gerner, Albrecht, Hellwig, Hangebrauk, Bennemann, A. Schulz, D. Schulz

Herren 4: 1:3 Niederlage gegen Verne

[26.10.2015] Trainer Martin Steinbrück ist erst 21 – dürfte aber nach der 1:3 Niederlage seiner Mannen gegen Verne seine ersten grauen Haare bekommen haben. Denn seine junge Mannschaft verlor völlig unnötig in eigener Halle gegen einen Gegner, der schon relativ viel von den besagten grauen Haaren hatte.

 

Aber alles von Anfang an: Beim Erwärmen vor der Partie wurde klar, dass es zu einem typischen Volleyballspiel kommen wird. Auf der einen Seite des Netzes eine junge, hungrige Truppe, die größtenteils aus Jugendspieler besteht. Auf der anderen Seite eine Mannschaft, die komplett aus erfahrenen Spielern besteht, die schon mehrere Volleyballjahrzehnte auf dem Buckel haben.

Es kam wie es kommen musste –zwar hatten die Paderborner deutliche Vorteile im körperlichen Bereich, jedoch musste man der Erfahrung der Mannen aus Verne am Ende Tribut zollen. Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt – 1. Satz geht knapp an Paderborn, danach ein Einbruch, der auch mit mehreren Auswechslungen nicht aufgehalten werden konnte. Die unheimlich große Zahl an individuellen Fehlern nahm nie wirklich ab, teilweise wurde in den einfachsten Elementen Fehler gemacht. Am Ende also eine 1:3 Niederlage.

 

Doch Trainer Martin Steinbrück fand auch aufmunternde Worte für seine Jungs : „Es ist als junge Mannschaft immer eine schwierige Aufgabe, gegen alte Hasen zu spielen. Ich denke diese Erfahrung muss jeder Jugendspieler mal machen. Es kommt vor allem in dieser Liga darauf an, dass man weiß, wo du Lücken sind und man dann auch einfach mal den Ball dorthin spielt.  Verne hat uns heute mit einfachen Mitteln das Leben unheimlich schwer gemacht. Aber ich bin mir sicher, dass wir daraus unsere Lehren gezogen haben und unsere vielen individuellen Fehler im nächsten Spiel abstellen können.“

 

Es spielten : Oviasogie, Tölle, Rethmeier, Bergbauer, Böse, Finke, Wolf, Potyka,

Herren 1 fährt zweiten Saisonsieg ein

Denkbar schlecht standen die Vorzeichen am Sonntag beim Spiel der 1.Herren gegen die Zweitvertretung vom PTSV Aachen.
Neben dem langzeitverletzten Björn Foth fielen auch Libero Pierre Kirchhoff, Zuspieler Julian Schmitz, Außenangreifer Dennis Vogelsang und sogar Kapitän Sebastian „Seppo“ Hellwig aus.

 

Ironischerweise mussten die Paderborner den eigentlich angesetzten Spieltermin schon absagen, weil damals zu wenige Spieler zur Verfügung standen. Also war es an den Paderborner zu zeigen, dass man auch mit schwieriger Personalsituation ein gutes Spiel zeigen kann – und das gelang.

 

Direkt im ersten Satz begannen die Paderborner konzentriert. Zuspieler Marcel Kirchhoff gelang es, seine Angreifer gut in Szene zu setzen und schnell erarbeiteten sich die VBC –ler einen Vorsprung, der bis zum Ende des Satzes gehalten wurden konnte. Ausschlaggebend waren in diesem Satz die druckvollen Aufschläge auf Seiten der Paderborner.

 

Im zweiten Satz wendete sich das Blatt. Dem Gegner aus Aachen gelang es nun,  mehr Druck im Außenangriff zu erzeugen und der Paderborner Block fand dagegen kein Mittel. Bis zum 20:20 wechselte die Führung stetig, wobei die Aachener meistens in Front lagen. Am Ende fehlte dann ein bisschen der letzte Wille, sodass der 2. Satz mit 23:25 an die Männer aus Aachen ging.

 

Im dritten Satz zeigte sich dann eine neu gewonnene Stärke auf Seite der Paderborner: Das Zusammenspiel von Zuspieler Marcel Kirchhoff und Mittelblocker Jens Bennemann. Auch in schwierigen Situationen gelang es, viel Druck über den Mittelangriff zu erzeugen. Daraus ergaben sich dann auch Einerblock Situationen auf den Außenpositionen, die souverän von Dennis Schulz und Vitali Gerner genutzt wurden. Auch Martin Steinbrück konnte im Diagonalangriff einige Punkte erzielen, sodass der 3. Satz relativ unbedrängt mit 25:20 gewonnen werden konnte.

 

Im vierten Satz das gleiche Bild, sowohl die Feldabwehr als auch die Annahme konnte einige Bälle der Aachener entschärfen.  Libero Artur Schulz feierte ein gelungenes Debüt im VBC Trikot, so gab es zu keiner Zeit im Spiel eine Phase, wo die Annahme der Paderborner wackelte. Beim Stand von 23 : 15 dann nochmal ein kleiner „Schockmoment“. EX – Vbc-ler Moritz Finke, der jetzt in Aachen spielt, geht an den Aufschlag …
… Ass!

Natürlich passierte das nur, da die Paderborner Annahme ihm auch ein kleines Geburtstagsgeschenk machen wollte, wenn er schon keine Punkte mit nach Aachen nehmen konnte ?
Am Ende wurde auch der 4. Satz gewonnen und der erste Dreier der Saison war eingefahren.


Nächste Woche geht’s weiter zum Derby in Bielefeld, danach kommt der momentane Spitzenreiter nach Paderborn.

 

Es spielten : Kirchhoff, Wienhues, Hangebrauk, Bennemann, Albrecht, Bode, A. Schulz, D. Schulz, Steinbrück, Gerner

VBC Herren I schlagen Mondorf 3:2

Ganze 130 Minuten hat es gebraucht, bis sich die heimischen Volleyballer sich in die Arme fallen konnten – denn dann war der erste Saisonsieg der neuen Spielzeit geschafft.


Direkt am Anfang des ersten Satzes gelang es den VBC-lern mit guten Aufschlägen und intelligenter Blockarbeit eine 5:0 Führung herauszuspielen. Diese wurde jedoch viel zu schnell wieder aus der Hand gegeben und mehrere individuelle Angriffsfehler taten ihr Übriges, sodass der erste Satz  mit 19:25 an Mondorf ging.

 

Im zweiten Satz steigerte sich vor allem die Angriffsquote auf den Außenpositionen. Jedoch gelang es  nicht, den starken Diagonalangreifer der Gäste in den Griff zu bekommen. So wurde auch der zweite Satz mit 19:25 verloren.
Im dritten Satz setzte sich dieses Bild fort. Zwar spielten die Paderborner nicht schlecht, jedoch gelang es nicht, in den entscheidenen Phasen die Punkte zu machen. So plätscherte das Spiel vor sich hin und man merkte deutlich, dass beim Stand von 16:20 für Mondorf die Zuversicht nachließ. Doch dann kam die große Stunde von Dennis Schulz. Mit mutigen Aufschlägen brachte er sein Team bis auf 20:20 heran.

 

Ab da an agierte das Team von Trainerin Nicole Abelshausen deutlich konzentrierter. Getragen von der Anfeuerung des Publikums  erkämpften sich die VBC-ler den Satz mit 25:22.

 

Gleiches Bild dann im 4. Satz; die Aktionen der Paderborner wirkten durchdachter und es konnte im Angriff deutlich mehr Druck erzeugt werden. Hinzu kamen noch druckvollere Aufschläge und siehe da – auch dieser Satz ging mit 25:22 nach Paderborn.

 

Nun ging es in die Glückslotterie Tie-Break. Die Gastgeber erwischten jedoch einen grandiosen Start, sodass bei 8:5 die Seiten gewechselt wurden. Nach einer kurzen Schwächephase fingen sich die Mannen um Kapitän „Seppo“ Hellwig und erarbeiteten sich den ersten Matchball beim Stand von 14:12.

 

Aufschlag für Mondorf. Ein Pfiff. Der Aufschlag erfolgt. Noch ein Pfiff.

 

Doch warum noch ein Pfiff? Kurze Verwirrung in der Halle, doch dann zeigt die Schiedsrichterin einen Aufstellungsfehler bei Mondorf an (wohlgemerkt bei eigenen Aufschlag).

 

Was danach folgt sind pure Emotionen und die Freude über einen hart erkämpften Arbeitssieg.

 

Ein neues Gesicht gab es auf der Paderborner Seite auch zu sehen, Zuspieler Marcel „Marci“ Kirchhoff geht in Zukunft auch für den VBC an Netz.

 

Es spielten : Hellwig, Bennemann, Hangebrauk, Schmitz, M.Kirchhoff, P.Kirchhoff, Vogelsang, Schulz,
Albrecht, Steinbrück,Gerner

Herren 2: Niederlage im Derby

VBC Paderborn 2 – VC Altenbeken-Schwaney

 

[04.10.2015] Der|by, das; englisch (Wortart: Substantiv, Neutrum): 1. Pferderennen als alljährliche Zuchtprüfung für die besten dreijährigen Vollblutpferde, benannt nach Sir Edward Stanley, dem 12. Earl of Derby, der 1780 das erste Rennen dieser Art veranstaltete; 2. sportliches Spiel von besonderem Interesse, besonders zwischen Mannschaften aus der gleichen Region.

 

Soweit schonmal der Duden über diesen gebräuchlichen Anglizismus. In der Tat gaben sich dann auch beide Seiten schon im Vorfeld alle Mühe, dem Begriff gerecht zu werden. Die sozialen Netzwerke wurden genutzt, um der bevorstehenden Veranstaltung eine würdige Plattform zu bereiten und um die ein oder andere sachdienliche Provokation auszutauschen. Vom Duell zweier Brüder war die Rede (nennen wir sie Daniel und Steven), von denen einer erst vor dieser Saison zur Konkurrenz nach Altenbeken gewechselt war. Es gab also Klärungsbedarf, dem eine Rekordkulisse auf der Tribüne der Masperhölle beiwohnen wollte.

 

Beide Teams starteten konzentriert in die Partie, und es entwickelte sich ein sogenannter offener Schlagabtausch. Der Club brachte tendenziell etwas mehr Druck im Aufschlag, was den Spielaufbau der Gäste merklich erschwerte und ihre Optionen im Abschluß überschaubar hielt. Allerdings erspielte sich der VC durch sein gutes Block- und Abwehrverhalten immer wieder zweite und dritte Chancen. Der ehemalige Paderborner Michael „Mischka“ Bruns konnte sich in diesen Situationen mehrfach über die Position 4 durchsetzen. Die Hausherren konterten immer wieder über den gut aufgelegten Dominik Kathöfer, der auf der Diagonalen sein bisher bestes Spiel im VBC-Trikot ablieferte. Gegen Ende des Satzes - zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt - schlichen sich aber wieder vermehrt die schon in den letzten beiden Spielen auffälligen, individuellen Fehler ein. Ergebnis dieser Entwicklung: 0:1 Satzrückstand.

 

Zuspieler Matthias Trykacz, er gab sein Saisondebüt, schwor seine Mitspieler vor dem zweiten Durchgang noch einmal auf die Bedeutung eines Derbys ein und ging in gewohnt einsatzfreudiger Manier voraus. Immer wieder hielt er schwierige Bälle im  Spiel und forderte lautstark die gleiche Intensität von den anderen Clubmitgliedern ein. Paderborn konnte dieser Vorgabe phasenweise folgen, insgesamt ließ sich das teils phlegmatische Spielverhalten aber nicht ablegen. Entsprechend ging auch dieser Satz knapp an Schwaney. Die schrittweise Veränderung der Aufstellung zeigte im dritten Spielabschnitt endlich Wirkung. Zusätzliche Länge am Netz brachte viele einfache Punkte. Schneemann, Wienhues, Rimrod und Multhaupt unterbanden mehrfach erfolgreich die gegnerischen Offensivbemühungen.

 

Nicole Abelshausen, die eigentlich die Herren 1 an der Seitenlinie betreut, bewies mit einem weiteren Wechsel im Außenangriff ein Gespür für den Moment. Mit Daniel Denk kam Energie auf das Feld, und die Mannschaft zeigte das Maß an Stimmung und Spannung, das man für diese besondere Art des sportlichen Vergleichs benötigt. Gute und platzierte Aufschläge brachen den Fluß bei Altenbeken-Schwaney, es unterliefen kaum Fehler, und diese Leistungssteigerung wurde nach einem finalen Angriffspunkt über die Position 4 mit dem deutlichen Satzgewinn belohnt. Umso unverständlicher der Verlauf im vierten Satz. Der Club schaltete nach einem guten Start wieder mindestens einen Gang runter. Der Gegener hingegen sicherte sich das
Momentum, brachte einen höheren Level an Entschlossenheit und profitierte von der nachlassenden Qualität im Ballvortrag beim VBC. Ziemlich zügig fand man sich so an der Mittellinie ein, um den Nachbarn zum Derbysieg zu gratulieren.

 

Vielen Dank an die zahlreich erschienenen Zuschauer! Die Clubberer versprechen Besserung! Die kommenden Wochen werden auf jeden Fall arbeitsintensiv, denn das nächste Spiel in Gütersloh muß bereits als Standortbestimmung gewertet werden.

 

Es spielten: Bode, Denk, Heck, Kathöfer, Multhaupt, Pötzsch, Radtke, Rimrod, Schneemann, Trykacz und Wienhues

Herren 2: Schlechte Umsetzung mit guten Ansätzen

 TV Emsdetten – VBC Paderborn 2

[19.09.2015] Der verletzt zu Hause gebliebene Clubpräsident Fredrik Rimrod hatte vor der ersten Auswärtspartie der Saison noch an seine Mitspieler appelliert, dass ihm nur volle 3 Punkte den für seine rasche Genesung notwendigen, psychologischen Schub bringen würden. An dieser Stelle sei dem Spielbericht vorgegriffen...er möge sich trotzdem bald bessern!

 

Vielleicht hätte man die eigene, schriftlich protokollierte Vorhersage vor Spielbeginn noch einmal lesen sollen, denn Emsdetten trat in eigener Halle genauso auf, wie man es erwartet hatte, aber irgenwie wirkten alle davon ein wenig überrascht. Im ersten Durchgang zeigten sich die Münsterländer von Anfang an aggressiv und immer darauf aus, mit ihren zahlreichen Sprungaufschlägern die erste Punktmöglichkeit wahrzunehmen. Dem VBC gelang es erst spät, die spielerische Verkrampfung zu lösen und aus einer verbesserten Annahme heraus einige sehenswerte Konter zu starten. Letztlich mußte man dem anfänglichen Rückstand in Form des Satzverlustes Tribut zollen. Der zweite Spielabschnitt wurde hart umkämpft. Wie ursprünglich geplant, spielte der Club jetzt kontrollierter und präziser. Der Schnellangriff mit Lars Wienhues und Matthias Multhaupt konnte sicher immer wieder durchsetzen. Die Anzahl der selbstverschuldeten Fehler brachte aber die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber. In Satz Nummer 3 ein ähnliches Bild, allerdings sicherte eine starke kämpferische Leistung in der finalen Phase den Paderborner Satzgewinn. Fest entschlossen, nun den Entscheidungssatz zu erzwingen, zeigten die Clubmitglieder etliche gute Einzelaktionen. Leider ging unter dem permanenten Druck der gegnerischen Angabe das taktische Konzept erneut verloren und somit auch das Spiel. Außenangreifer Alexander Pötzsch resümierte anschliessend: „Wenn wir als Einheit auftreten und konzentriert bleiben, spielen wir richtig guten Volleyball! Leider verkaufen wir uns aktuell noch unter Wert.“

 

Es spielten: Bode, Denk, Heck, Heitkämper, Kathöfer, Multhaupt, Pötzsch, Radtke, Summerauer und Wienhues

VBC 4 mit souveränem 3-0 Heimsieg über Altenbeken - Schwaney 2

Ganze 12 Spieler standen Trainer Martin Steinbrück am Samstag in der Maspernhalle zur Verfügung. Einzig Mika Sprock und Marvin Oviasogie fielen verletzungsbedingt aus. Dementsprechend erwartungsvoll gingen die jungen VBC - Ler dann auch ans Werk. Gleich im ersten Satz gelang es, sich einen Vorsprung zu verschaffen. Hinzu kamen noch unzählige gegnerische Aufschlagfehler, sodass am Ende des Satzes ein 25:22 für die Paderborner zu Buche stand. Bemerkenswert war hier, dass Carsten Kellersmann in seinem ersten Volleyballspiel klare Akzente setzen konnte. Im zweiten Satz agierten die Steinbrück-Mannen dann noch souveräner. Vor allem im Aufschlag konnte mehr Druck erzeugt werden. Jedoch wurden auch relativ viele Fehler im Block - und Feldabwehrbereich gemacht, sodass man sich anfangs noch nicht entscheidend absetzen konnte. Zur Mitte des Satzes kam dann Lasse Wolf ins Spiel, der direkt wichtige Aufschlagpunkte erzielen konnte. Auch Benjamin Potyka kam Mitte des Satzes und agierte auf der Zuspielposition. Coach Martin Steinbrück sah ein gelungenes Debüt :“Es ist wichtig, dass wir noch jemanden mit Erfahrung auf der Zuspiel – Position haben. Jetzt haben wir nochmal mehr Wechseloptionen.“ Die zwei Auswechslungen sorgten nicht für einen Bruch im Paderborner Spiel, sodass auch der zweite Satz mit 25:18 an den Club ging. Im dritten Satz fing die junge Paderborner Mannschaft sofort konzentriert an und erarbeitete sich früh einen Vorsprung, der bis zum Ende des Satzes gehalten werden konnte. Auch Neuzugang Robin Wolt erhielt in diesem Satz die Option, sich über die Außenangriff – Position zu beweisen – und nutzte sie. Am Ende zog Steinbrück ein positives Fazit :“Ich war selbst überrascht, wie souverän wir am Ende gewonnen haben. Im Vergleich zum letzten Spiel war das eine deutliche Steigerung. Das neue Spielsystem ist jetzt in den Köpfen der Spieler angekommen und es ist schön zu sehen, wie gut die Umsetzung funktionieren kann. Wenn wir noch die Schwächen im Block- und Feldabwehrbereich abstellen, haben wir eine erfolgreiche Saison vor uns!“

 

Es spielten : Tölle, Rethmeier, Potyka, Böse, Bergbauer, Finke, Wolt, Wolf, Stieben, Kaczmiercak, Kellersmann, Darley

Herren 2: Nachlese und Vorschau

Bereits im vergangenen Jahr hatte sich das Spielerkarussell für die 2. Herrenmanschaft mehrfach gedreht, so auch vor der gerade gestarteten Saison 2015/2016. Ein Mix aus routinierten Kräften und ambitionierten Nachwuchsspielern wird den VBC nun in der Verbandsligastaffel 4 vertreten. Offenen Personalfragen und Urlaub zum Trotz konnte die Vorbereitung im Spätsommer losgehen und mit dem Sieg in der Wettkampfklasse 2 beim 36. Mindener Volleyballturnier erfolgreich
abgeschlossen werden.


VBC Paderborn 2 – SV Blau-Weiß Aasee 2

 

Der 1. Spieltag wurde am Sonntag vor einer Woche in der Lise-Meitner-Realschule in Paderborn ausgetragen. Kurzfristig mußte die Spielhalle noch gewechselt werden und Spielertrainer Dominik Kathöfer standen zwar 11 Spieler zur Verfügung, von denen hatte aber nur ein Teil im Vorfeld unter Wettkampfbedingungen trainieren können. Trotzdem konnte die Partie gegen den Gast aus dem Münsterland zunächst offen gestaltet werden. Allerdings zeigte sich früh, dass der ebenfalls zum Vorjahr stark veränderte Gegner insgesamt schon geschlossener und weniger anfällig für Eigenfehler auftrat. Zudem offenbarten sich Mängel in der Verwertung klarer Punktchancen. Nach dem Verlust der Sätze 1 und 2 wurde im 3. Durchgang wesentlich freier aufgespielt und die taktischen Anpassungen zeigten Wirkung. Diese starke Phase des Clubs endete aber aber mit einem unerklärbaren Einbruch der Annahme. Aasee nutzte diese Schwäche konsequent aus und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Positiv hervorzuheben bleibt die Leistung von Universalspieler Daniel Denk, der im Zuspiel gute Akzente zu setzen wußte.


„Wir müssen uns auf jeden Fall spielerisch steigern und dumme Fehler vermeiden!“ So Manschaftsverantwortlicher Jens Heitkämper. Am kommenden Wochende gilt es dieses Vorhaben auswärts in Emsdetten umzusetzen. Trainer Kathöfer: „Der TV ist eine Manschaft, die über einen druckvollen Aufschlag ins Spiel kommt. Wir müssen unsere Erfahrung nutzen und die Partie
möglichst früh kontrollieren.“


Es spielten: Bode, Denk, Heck, Heitkämper, Kathöfer, Multhaupt, Pötzsch, Radtke, Rimrod, Wienhues und
Zirkel

Spielbericht: VBC 4 zahlt gegen TV Warburg  Lehrgeld

[07.09.2015] Mit einer 0-3 Niederlage ist die 4. Mannschaft in die neue Saison gestartet. Die Mannschaft, die Trainer Martin Steinbrück von Steven Denk übernommen hat, präsentierte sich aber trotzdem ordentlich und kämpfte bis zum Schluss.
Im ersten Satz war den jungen Paderbornern die Verunsicherung deutlich anzumerken. Zu Beginn des Spiels wurden viel zu viele unnötige Fehler im Feldabwehr- und Annahmebereich gemacht. Die sehr kleine Halle tat ihr übriges dazu und die flache Decke zog die Feldabwehraktionen der Paderborner quasi an, so wurden gleich 5 einfache Bälle an die Decke gespielt. Der erste Satz ging folgerichtig 15:25 an Warburg. Im zweiten Satz gab Trainer Martin Steinbrück die Anweisung, druckvoller im Aufschlag zu agieren. Prompt waren die Paderborner besser im Spiel und konnten der erfahrenen Mannschaft aus Warburg Paroli bieten. Den Zuspielern Malte Rethmeier und Marvin Oviasogie gelang es nun auch, die Außenangreifer besser in Szene zu setzen. Vor allem Caspar Finke und Lasse Wolf konnten das zu ihren Gunsten nutzen. Leider machte sich zum Ende die Unerfahrenheit der jungen Paderborner bemerkbar und der Satz ging mit 18:25 an Warburg. Im dritten Satz gelang es den VBC –lern dann, an die gute Leistung des zweiten Satzes anzuknüpfen. Auch der Mittelangriff harmonierte immer besser, sodass das Spiel bis zum Stande von 18:18 ausgeglichen war. „Ab da an hat sich dann leider ein großes Defizit in unserer Blockarbeit gezeigt. Im gesamten Spiel haben wir nur 4 Blockpunkte gemacht. Die neue Netzregel tat ihr übriges dazu“- kommentierte Coach Steinbrück. Am Ende ging der Satz auch mit 25:22 an Warburg.

 

Trotz der 3-0 Niederlage sah der Trainer aber auch positive Dinge im Spiel seiner jungen Mannschaft : „Heute hat sich gezeigt, dass der Großteil der Mannschaft aus Jugendlichen besteht und der andere Teil noch nie am Ligabetrieb teilgenommen hat. Warburg schätze ich als Aufstiegskandidaten ein, da ist eine Niederlage nicht allzu schlimm. Positiv war, dass, auch wenn wir zurückgelegen haben, die Mannschaft immer gekämpft und zusammengehalten hat. Ich hoffe, dass wir im nächsten Spiel etwas Zählbares mitnehmen können.“

 

Das nächste Spiel der 4.ten findet am 19.9 in Paderborn statt, und die 4. Mannschaft freut sich über jeden Besucher.

 

Es spielten : Wolt, Kazmierczak, Wolf, Böse, Finke, Oviasogie, Rethmeier, Stieben, Bergbauer

Neu formierte 1. Herren wird 4. beim Herforder Cup

[04.09.2015] Am vergangenen Samstag spielte die neu formierte 1. Herrenmannschaft des VBC den gut besetzten Herforder Cup in Bielefeld.

 

Aufgrund der kurzfristigen Absage des SSV mussten die Mannen um die neue Trainerin Nicole Abelshausen gleich gegen den Zweitligisten Human Essen antreten. Im Vergleich zum ersten Vorbereitungstunier wurde die Anfangsaufstellung geändert. Auf der Mitte agierten „Seppo“ Hellwig und Niklas Hangebrauk. Auf den Außenpositionen starteten Dennis Vogelsang und Vitali Gerner. Das Zuspiel übernahm Björn und Neuzugang Martin Steinbrück agierte über die Diagonalposition. Das Spiel verlief anfangs überraschend gut, so gelang es den VBC-lern die Essener bis zum Stande von 11:11 in Schacht zu halten. Leider machte sich dann bemerkbar, dass man in der Form noch nie zusammengespielt hatte und Essen konnte auf 19:11 wegziehen und den Satz schließlich zu 15 gewinnen. Im 2. Satz wurde dann rotiert. Julian Schmitz, der aus der Jugend von der DJK Delbrück kommt, nahm die Zügel im Zuspiel in die Hand. Lars Wienhues, der genau wie Martin Steinbrück aus Soest kommt, agierte in der Mitte. Im zweiten Satz machte sich dann der Ligaunterschied bemerkbar. In Kombination mit rekordverdächtigen 13 Aufschlagfehlern in einem Spiel, gewann Essen auch den 2. Satz mit 25:15.

 

Im zweiten Spiel hieß der Gegner dann VFL Lintorf, die ihreszeichens in der 3.Liga aufschlagen . Die Paderborner gingen hier also als Außenseiter ins Spiel. Doch gerade das schien die Mannschaft zu befreien. Im ersten Satz spielte man Lintorf quasi an die Wand und gewann überraschend deutlich 25:9. Ausschlaggebend waren hier die bessere Aufschlagquote und eine unglaubliche Souveränität im Angriff. Im zweiten Satz bot Lintorf dann allerdings mehr Gegenwehr. Die Annahme des 3. Ligisten stabilisierte sich, jedoch konnten die VBC-ler das mit einer konsequenten Blockarbeit größtenteils ausgleichen – Am Ende des Satzes stand ein 25:22 zu Gunsten von Paderborn. Somit war der erste Sieg in der neuen Konstellation eingefahren.

 

Im nächsten Spiel wartete dann Ligakonkurrent Post SV Bielefeld. In diesem Spiel bekamen Arthur und Dennis Schulz ihre ersten Einsatzzeichen. Die Spieler, die vom Oberliga – Aufsteiger Augustdorf an die Pader kommen werden die Annahme-Außen und Diagonal Position verstärken. Trainerin Nicole Abelshausen war hier mit ihrem Debüt zufrieden : „Da die beiden eine sehr stabile Annahme haben, die sie bereits im Turnier in Bielefeld unter Beweis gestellt haben, können wir den derzeit noch verletzeten Libero Pierre Kirchhoff ein wenig kompensieren.“ Im ersten Satz agierte Dennis Schulz direkt über die Außenposition und konnte einige Akzente setzen. Auch das Zusammenspiel über die Diagonalposition wurde mit Verlauf des Turniers immer besser. Am Ende des 1. Satzes stand ein 25:21 für Paderborn zu Buche. Im zweiten Satz wurde dann wieder fleißig rotiert. Die Annahme verschlechterte sich und die Zuspieler hatten zeitweise gefühlte Marathon Distanzen zu bewältigen, um den Ball zuzuspielen. Bielefeld hingegen erwies sich als harte Nuss, die es auch in der Liga erstmal zu knacken gilt. Der zweite Satz ging verdient mit 25 : 16 an Bielefeld. Nun musste der Tie-Break her. Zum Seitenwechsel führten die Paderborner noch 8:6, danach wurde das Spiel zusehens knapper. Als dann bei 13:13 ein Aufschlag auch noch hoffnungslos in Netz geschlagen wurde, sah alles schon nach einem Sieg für die Bielefelder aus. Jedoch zeigten die neu zusammengewürfelten VBC-ler eine starke Teamleistung, sodass der Tie-Break 18:16 gewonnen werden konnte.

 

Im letzten Spiel des Tages (Spiel um Platz 3) spielte man gegen den USC Braunschweig, seines Zeichens 2. Ligist. Die Länge des Turnier – Tages machte sich hier bemerkbar. Auch wenn der VBC immer wieder kleine Nadelstiche setzen konnte, war der 2-0 Sieg der Braunschweiger eigentlich nie in Gefahr.

 

Unterm Strich steht also ein 4. Platz. Wenn man bedenkt, dass die Zweitligisten aus Delbrück, Braunschweig und Essen die ersten drei Plätze unter sich ausmachen, hört sich das nicht schlecht an. Noch besser klingt es wenn man bedenkt, dass man die Ligakonkurenten aus Minden, Moers und Bielefeld hinter sich lassen konnte und sogar den 3. Ligisten aus Lintorf schlagen konnte. Alles in Allem zeigte sich Coach Abelshausen durchaus zufrieden: „Die gesamte Mannschaft hat sich im Turnier deutlich geschlossener und eingespielter gezeigt, als noch eine Woche zuvor in Münster, wo wir direkt am Anfang eine deutliche Niederlage haben hinnehmen müssen. Jetzt konnte sogar schon Drittligist Lintorf mit einer guten Teamleistung problemlos bezwungen werden.“

 

Es spielten : Foth, Schmitz, Hangebrauk, Hellwig, Wienhues, Gerner, Vogelsang, Steinbrück, A.Schulz, D. Schulz

Herzliche Einladung zum Sommerfest!

Die Vereine VoR und VBC feiern gemeinsam ein großes Sommerfest.

Wann: Samstag 27.06.2015 ab 12 Uhr

Wo: Beachvolleyballfelder am Goldgrund

Wer: Alle Spielerinnen, Spieler, Eltern und Geschwister sind eingeladen