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Paderborner präsentieren sich beim Herforder Cup in guter Frühform

Mit einer Truppenstärke von 11 Mann ging es für die heimischen Volleyballer des VBC am Samstag zum Vorbereitungsturnier in Richtung Bielefeld.

Am Ende stand ein 6. Platz bei neun teilnehmenden Mannschaften zu Buche – klingt schwach, ist es aber gar nicht.
Neben unseren Freunden aus Delbrück nahmen mit dem FC Schüttdorf, den Tebu Volleys und der SF Aligse gleich vier Zweitligisten am Herforder Cup teil. Auch der TV Baden und der VFL Lintorf (beide 3.Liga) wollten genau wie die Männer von Post SV Bielefeld (Oberliga)  ihre Frühform testen.

Doch der für die Paderborner deutlich interessante Gegner wartete direkt im ersten Spiel –hier traf man auf den Ligakonkurrenten aus dem Münsterland, den SV Blau Weiss Aasee.

Der erste Satz war auf beiden Seiten von Eigenfehlern geprägt. Durch viele Aufschlagfehler kamen längere Ballwechsel quasi gar nicht zu Stande. Am Ende konnten die Paderborner Volleyballer jedoch den zähen ersten Satz mit 25:23 für sich entscheiden. Im zweiten Satz ein anderes Bild, jetzt machten die Clubberer deutlich mehr Druck im Aufschlag.
Am Netz dirigierte Kapitän Seppo Helwig seine Mannen so gut, dass direkt mal 8 Blocks eingefuhren werden konnten. Folgerichtig ging also auch Satz zwei mit 25 : 18 nach Paderborn.
Erstes Spiel – Erster Sieg, läuft!

Im zweiten Spiel traf man dann auf die  Zweitligaaufsteiger von den Tecklenburger Land  Volleys.
Leider wurde im Verlaufe des Spiels der Ligaunterschied immer wieder deutlich. Erneut viel zu viele Eigenfehler auf Paderborner Seite. Klares 2:0 für die „TeBus“, aber was solls?

In den weiteren Platzierungsspielen (Platz 4-6) traf man dann als Zweitplatzierter in der Gruppe auf zwei weitere dicke Brocken. Erster Gegner waren hier die Männer vom FC Schüttorf, auch heimisch in der zweiten Liga
In den ersten Spielzügen des ersten Satzes merkte man einen großen Respekt auf Seite der Paderborner – der aber nicht unbegründet ist, da auf der anderen Seite des Netzes viele internationale Spieler auf dem Feld standen. Im Verlaufe des Satzes entwickelte sich ein Spiel auf sehr hohem Niveau .Neu- Zuspieler Steven Denk gelang es immer wieder, auch aus schwierigen Situationen seine Mitspieler gut in Szene zu setzen. Durch druckvolle Aufschläge wurde außerdem immer wieder der Annahme – Riegel des Gegners vor schwierige Aufgaben gestellt; der daraus folgende hohe Ball auf die Außenpositionen wurde oftmals geblockt oder abgewehrt.  Am Ende entwickelte sich der erste Satz zu einem wahren Schlagabtausch. Schüttorf versuchte einige Gänge hochzuschalten, Paderborn kämpfte dagegen und fightete um jeden Ball. Folgerichtig konnten die Paderstädter  etwas überraschend den ersten Satz für sich entscheiden (25:23)
Auch der zweite Satz war lange sehr offen, ging aber schlussendlich mit 25:22 an den Zweitligisten. Im Tie-Break war dann auf Paderborner Seite die Luft etwas raus, am Ende unterlag man mit 15:8 einem gut aufgelegtem Zweitligisten.

Das letzte Spiel des Turniers war dann ein kleines OWL-Derby – man traf auf die DJK Delbrück.
Im ersten Satz merkte man beiden Teams den langen Turniertag an. Auch die klimatischen Verhältnisse in der Halle erinnerten mehr an die Karibik, als an Bielefeld. Folglich ein sehr zerfahrenes Spiel, was den VBC-lern aber in die Karten spielte. Immer wieder gelang es, eine Lücke im hohen Block des Zweitligisten zu finden oder den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Delbrück fand kein Mittel gegen den starken Paderborner Block. Und wenn sie mal eins fanden war immer wieder ein Abwehrspieler zu finden, dem es gelang das Spielgerät in spielbare Höhen zu befördern. Auch in diesem Spiel gelang es den Paderborner den Favoriten zu ärgern – 25:22 für Paderborn.
Der zweite Satz dann genau das Gegenteil – teilweise schien es so als würde der Block des Zweitligisten regelrecht getestet zu werden. Die Annahme wackelte jetzt auch immer häufiger und die Spieler des Zweitligisten fanden immer wieder Wege, auch in schwierigen Situationen den Punkt zu machen. Nach dem Gewinn des zweiten Satzes mussten die Delbrück also auch in den Tie Break. Nach langem Hin und Her ging dann der Tie Break mit 15:13 an Delbrück.

Was bleibt also nach einem langen Turnier in Bielefeld?

Bis zum Saisonstart gilt es noch einige Schwächen im Bereich Aufschlag / Annahme zu egalisieren. Die Atmosphäre im Team stimmt, auch bei Rückständen fiel das Team nie außeinander. Alle Spieler bekamen viele Spielanteile und auch bei wechselnden Personal schien die Chemie gestimmt zu haben. Man darf also gespannt sein, was der VBC im ersten Heimspiel am 18.9 um 17 Uhr in der Maspernhalle zu bieten hat!

Wir sehen uns,

eure 1.Herren

 

Es spielten : Voswinkel, Vogelsang, Heitkämper, D.Denk, Helwig, Bennemann, Haynz, S. Denk,  Bode, P.Kirchhoff, Steinbrück