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Saison 83/84

Für die neue Saison wurde der Kader um einige neue Spieler erweitert bzw. ersetzt. Markus Epping, Guido Giacomelli, Christian Wiegand, Gabor Csantos und Peter Bauer kamen zum VBC. Alle Spieler hatten schon Einsätze in der Junioren- Nationalmannschaft. Zusätzlich kam noch Thomas Krause aus dem eigenen Nachwuchs. Das Saisonziel hieß: Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft. Im September 1983 richtete der Verein eine neue Freizeitsportabteilung für Anfänger ein. Für Dezember standen im CEV-Pokal die Spiele gegen AS Grenoble an. Bei dem Heimspiel nahm der VBC bei den Eintrittskarten einen Aufschlag von 1,-- DM. Damit wurde die Aktion „Ein Platz an der Sonne „ unterstützt. Die Regionalmannschaft startete nur mit Niederlagen in die Saison. Mit nur einer Niederlage gegen den Deutschen Meister startete die Bundesligamannschaft in den Ligenkampf. Doch zum Ende der Hinrunde verlor die Mannschaft gleich 2 mal hintereinander und fiel vom 2. auf den 4. Platz zurück. Danach folgten dann wieder Siege und zum Beginn der Rückrunde stand das Team auf dem 2. Tabellenplatz hinter USC Gießen. Im CEV-Pokal gewann der VBC im Dezember das Hinspiel mit 3:0 und verlor in Grenoble mit 1:3. Damit standen die Paderborner im Viertelfinale. Ebenso fand im Dezember die Jahreshauptversammlung statt. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Verein nur 22 passive Mitglieder. 71 Mitglieder gehörten der Freizeitsportabteilung an, 227 Sportler waren aktiv im Volleyball tätig und 299 im Basketball. Die B-Jugend nahm als Bezirksmeister an der Westdeutschen Meisterschaft teil und belegte dort Platz 7. Im CEV-Pokal gewann die Bundesligamannschaft gegen Zonhoven (Belgien) mit 3:0 und 3:1. Damit stand das Team erstmals in der Vereinsgeschichte und als erster bundesdeutscher Club in der Endrunde des CEV-Pokals. Durch die Erfolge auf nationaler wie internationaler Ebene hatten die Spieler im Februar 1984 11 Spiele zu bestreiten. Außerdem wurden 5 Spieler in den Junioren-Nationalkader berufen. Wie schon seit mehr als 20 Jahren wurden auch in diesem Jahr erfolgreiche Sportler im Rathaus geehrt. Für die Volleyballmannschaft gab es die Sportplakette in Silber. Toni Kass bekam die Sportplakette in Gold für die Berufung in die Nationalmannschaft. Im DVV-Pokal erreichte der VBC das Viertelfinale. In der Bundesliga war das Saisonziel mit dem 3. Platz und damit die Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft erreicht. Ziel im CEV-Pokal war Platz 3. Leider erreichte man gegen die 2 Profimannschaften aus Italien und die Halbprofis aus den Niederlanden nur Platz 4. Während des Pokalwochenendes berief der Bundestrainer den VBC er Kersten Lamers ins Aufgebot der Nationalmannschaft. In der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft verlor der VBC wie schon so oft nur gegen USC Gießen. Vor dem letzten Spieltag stand für den VBC die 5. Vizemeisterschaft, davon 4 in Folge, fest. Das letzte Spiel in heimischer Halle gegen Gießen war laut dem Präsidenten „Eine Begegnung für Volleyball-Liebhaber“. Auch dieses Duell gewannen die Gäste. Eine Begebenheit am Rande: Vor Saisonbeginn hatte Toni Rimrod ein Fass Bier darauf verwettet, dass die 69er die Endrunde in diesem Jahr nicht erreichen würden. Die Wette wurde zwar verloren, für die Bundesligamannschaft war es aber das erfolgreichste Jahr. Die 2. Herren stieg aus der Regionalliga ab. Zweiter der Bezirksliga wurde die 3. Herrenmannschaft. Den 10. Platz belegte die 4. Herren. In der Bezirksklasse siegte die 5. Herren. Die 1. Damenmannschaft stieg aus der Landesliga ab. Im Mittelfeld landete die 2. Damen in der Bezirksliga. In der Kreisliga wurde die 3. nur letzte und in der Kreisklasse belegte die 4. Damen Platz 4. Die VBC Junioren wurden 1984 Westdeutscher Meister und nahmen an der Endrunde zur deutschen Juniorenmeisterschaft teil. Dort belegten sie den hervorragenden 3. Platz. Hee Wan Lee, Stellspieler des VBC, belegte bei der Wahl zum Volleyballer des Jahres Platz 2. Im DVV-Pokal belegte die Bundesligamannschaft nur Platz 4. Für die neue Saison wurden schon im Juni 1984 zwei neue Spieler verpflichtet. Andreas Göke und Ernst Schäfer, beide Nationalspieler, kamen zum Verein. Abgänge waren zu verzeichnen von Gabor Csantos, Jörg Leweling, Peter Bauer, Guido Giacomelli und Christian Wiegand. Neu zum Verein kam noch Peter Czaja.